Gaspreisvergleich 2026: aktuelle Gaspreise vergleichen und wechseln
Ein Gaspreisvergleich dauert wenige Minuten und ist die wirksamste Einzelmaßnahme gegen hohe Heizkosten. Auf dieser Seite finden Sie den Vergleich für Ihre Postleitzahl, dazu die aktuellen Gaspreise aus unserer eigenen Erhebung und alles, worauf Sie vor dem Abschluss achten sollten.
Stand: 5. September 2026 · Datenbasis: eigene tägliche Erhebung über 6.976 Postleitzahlen · Methodik
Das Wichtigste in Kürze
- Die Grundversorgung kostet im Bundesschnitt 13,39 ct je kWh, das sind 2.678 Euro im Jahr bei 20.000 Kilowattstunden. Der günstigste Tarif kostet im Mittel 2.201 Euro. Ersparnis rund 477 Euro im Jahr, das sind 17,8 Prozent.
- Auch ohne jeden Bonus lohnt der Wechsel: Günstige Tarife mit Preisgarantie liegen bei 12,24 ct je kWh (Stand KW 36/2026), also rund 231 Euro im Jahr unter der Grundversorgung.
- Der Wechsel dauert online etwa zehn Minuten. Den Rest übernimmt der neue Versorger, die Kündigung beim alten eingeschlossen.
- Ihre Belieferung kann dabei nicht abreißen. Fällt ein Lieferant aus, springt von Gesetzes wegen der örtliche Grundversorger ein.
- Worauf es ankommt: Preisgarantie von mindestens zwölf Monaten, Erstlaufzeit höchstens zwölf Monate und der Blick auf die Jahreskosten ohne Bonus.
Gastarife für Ihre Postleitzahl vergleichen
Gaspreise vergleichen
Postleitzahl eingeben und den Jahresverbrauch wählen. Der Rechner zeigt alle Tarife, die an Ihrer Adresse tatsächlich lieferbar sind, mit den Jahreskosten im Klartext.
- Alle Tarife für Ihre Adresse, bei mehrdeutigen Postleitzahlen sogar ortsteilgenau
- Kostenlos und unverbindlich, sortiert wird allein nach Preis
- Die Kündigung beim alten Versorger übernimmt in der Regel der neue
- Verbrauch unbekannt? Wohnfläche auswählen, den Rest rechnen wir nach dem Heizspiegel um
Aktuelle Gaspreise: unser wöchentliches Gaspreisbarometer
Die meisten Vergleichsseiten zeigen einen Rechner und sonst nichts. Wir messen zusätzlich jede Woche selbst, was günstige Gastarife wirklich kosten: als Mittel der drei günstigsten Tarife mit Preisgarantie über 94 repräsentative Postleitzahlen, ausdrücklich ohne Bonuszahlungen. So sehen Sie, in welche Richtung sich der Markt bewegt, bevor Sie sich binden.
Bemerkenswert: Die längere Preisgarantie ist derzeit die günstigere. Wer sich 24 Monate binden kann, zahlt aktuell 0,26 ct je kWh weniger als mit zwölf Monaten, bei 20.000 kWh sind das rund 51 Euro im Jahr.
Mittel der drei günstigsten Tarife mit Preisgarantie je Postleitzahl, ohne Boni, Bundesschnitt. Quelle: eigenes Gaspreisbarometer.
Lohnt sich der Gaspreisvergleich? Die Rechnung
Ja, und zwar besonders deutlich, wenn Sie noch in der Grundversorgung sind. Die Rechnung mit unseren aktuellen Marktdaten, gerechnet auf 20.000 Kilowattstunden im Jahr:
| Tarif | Arbeitspreis | Effektivpreis | Kosten im Jahr |
|---|---|---|---|
| Grundversorgung, Mittel Deutschland | 12,37 ct | 13,39 ct | 2.678 € |
| günstigster Tarif, erstes Jahr mit Bonus | 10,44 ct | 11,00 ct | 2.201 € |
| günstige Tarife mit Preisgarantie, ohne Bonus | – | 12,24 ct | 2.447 € |
| Ersparnis im ersten Jahr | 477 € |
Effektivpreis heißt: Arbeitspreis plus anteiliger Grundpreis, umgelegt auf 20.000 kWh. Alle Werte brutto.
Die vorsichtige Rechnung. Die 477 Euro oben enthalten Neukundenboni, die es nur im ersten Jahr gibt. Rechnen Sie stattdessen mit einem Tarif ohne jeden Bonus, bleiben immer noch rund 231 Euro im Jahr Ersparnis gegenüber der Grundversorgung. Diese Zahl hält auch im zweiten Vertragsjahr, und sie ist der Maßstab, den wir selbst benutzen.
Über zehn Jahre summiert sich schon die vorsichtige Rechnung auf einen vierstelligen Betrag. Wer einmal im Jahr vergleicht und wechselt, bleibt dauerhaft im günstigen Bereich, denn viele Tarife werden nach dem ersten Jahr spürbar teurer.
Was der Wechsel in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus bringt
Der Gasverbrauch hängt fast vollständig an der beheizten Fläche. Deshalb dieselbe Rechnung noch einmal, gestaffelt nach Wohnfläche:
| Wohnfläche | Verbrauch | Grundversorgung | günstigster Tarif | Ersparnis im Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Wohnung, rund 50 m² | 7.000 kWh | 937 € | 770 € | 167 € |
| Wohnung, rund 80 m² | 11.000 kWh | 1.473 € | 1.211 € | 262 € |
| große Wohnung, rund 100 m² | 13.000 kWh | 1.741 € | 1.431 € | 310 € |
| Einfamilienhaus, rund 150 m² | 20.000 kWh | 2.678 € | 2.201 € | 477 € |
| großes Haus, rund 200 m² | 27.000 kWh | 3.615 € | 2.971 € | 644 € |
Gerechnet mit rund 133 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. Quelle: Heizspiegel für Deutschland, co2online im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz; Gegenprobe mit dem Referenzverbrauch des BDEW. Die Stufe von 150 Quadratmetern entspricht dem Referenzverbrauch dieser Seite von 20.000 kWh. Baujahr, Dämmung, Heizverhalten und Warmwasser verschieben den Wert erheblich; maßgeblich ist Ihre letzte Abrechnung. Die Jahreskosten je Stufe sind aus dem Bundesmittel proportional umgerechnet; der Grundpreisanteil wird dabei nicht neu gewichtet, weshalb die Ersparnis bei kleinen Wohnungen eher zu niedrig als zu hoch steht. Wie die Umrechnung von Fläche auf Kilowattstunden zustande kommt, steht unter Gasverbrauch verstehen.
Warum der Gaspreis von der Postleitzahl abhängt
Es gibt keinen bundesweiten Gaspreis. Netzentgelte, Konzessionsabgabe und das örtliche Tarifangebot unterscheiden sich von Netzgebiet zu Netzgebiet, und der Grundversorger ist an jedem Ort ein anderer. Ein Vergleich ohne Postleitzahl liefert deshalb keine belastbare Zahl.
Wie groß der Unterschied ist, zeigt schon der Blick auf die Bundesländer: In Thüringen kostet die Grundversorgung im Mittel 3.312 Euro im Jahr, in Hamburg sind es 2.274 Euro. Das sind 1.038 Euro Abstand für dieselbe Menge Gas.
Die vollständige Übersicht mit allen Bundesländern, Landkreisen und Städten führen wir auf einer eigenen Seite: Gaspreise in Deutschland. Wer gezielt bei einem Stadtwerk oder einem lokalen Versorger bleiben möchte, findet die Auswahl unter regionale Gasanbieter.
Gaspreisvergleich in fünf Schritten
- Jahresabrechnung heraussuchen. Sie brauchen zwei Angaben: den Jahresverbrauch in Kilowattstunden und, für den späteren Wechsel, Zählernummer und aktuellen Versorger. Liegt die Abrechnung nicht vor, wählen Sie im Rechner die Wohnfläche.
- Postleitzahl und Verbrauch eingeben. Bei Postleitzahlen mit mehreren Gaslokationen fragt der Rechner zusätzlich den Ortsteil ab. Das ist keine Förmlichkeit, sondern entscheidet über Netzentgelt und Grundversorger.
- Filter richtig setzen. Mindestens zwölf Monate Preisgarantie, keine Vorkasse, keine Pakettarife. Sehen Sie sich zusätzlich an, was der Tarif ohne Bonus kostet, denn das ist der Preis ab dem 13. Monat.
- Tarif prüfen und abschließen. Kündigungsfrist, Vertragsverlängerung und Umfang der Preisgarantie ansehen. Der Abschluss läuft vollständig online und dauert etwa zehn Minuten.
- Abwarten. Der neue Versorger kündigt beim alten und meldet den Wechsel beim Netzbetreiber an. Am Stichtag lesen Sie den Zählerstand ab und melden ihn. An Leitung, Zähler und Belieferung ändert sich nichts.
Worauf Sie beim Gaspreisvergleich achten sollten
Der billigste Tarif der Liste ist selten der beste. Fünf Kriterien trennen ein belastbares Angebot von einem Lockangebot. Es sind dieselben, nach denen wir auch unser Gaspreisbarometer rechnen:
- Preisgarantie von mindestens zwölf Monaten. Nur sie schützt vor einer Erhöhung kurz nach Vertragsbeginn. Achten Sie auf den Umfang: Eine eingeschränkte Preisgarantie klammert Steuern, Abgaben und Umlagen aus, das ist üblich und in Ordnung. Gar keine Garantie ist bei Gas ein Warnsignal, weil der Beschaffungspreis stark schwankt.
- Jahreskosten ohne Bonus vergleichen. Neukundenboni drücken das erste Jahr, danach greift der reguläre Preis. Bei 20.000 Kilowattstunden liegt der Bonusvorteil oft im dreistelligen Bereich, entsprechend groß ist der Sprung im zweiten Jahr. Wenn Sie nicht jedes Jahr wechseln wollen, zählt der Preis ohne Bonus.
- Erstlaufzeit höchstens zwölf Monate. Danach darf sich ein Vertrag nur noch mit einmonatiger Frist verlängern. Eine längere Bindung muss sich im Preis bemerkbar machen, sonst zahlen Sie für die Bindung des Anbieters.
- Arbeitspreis und Grundpreis zusammen betrachten. Bei Gas ist der Verbrauch hoch, deshalb wiegt der Arbeitspreis meist schwerer als der Grundpreis. In einer kleinen Wohnung mit Gasetagenheizung kehrt sich das um. Der Rechner gewichtet beides automatisch über die Jahreskosten.
- Seriosität des Versorgers. Vorkassetarife und Pakettarife mit fester Abnahmemenge meiden. Bei Gas ist das besonders wichtig, weil ein kalter Winter den Verbrauch leicht um ein Fünftel über die Planung hebt. Kennzahlen zu jedem Versorger stehen im Gasanbieter-Verzeichnis.
Grundversorgung oder Sondervertrag
Jede Adresse mit Gasanschluss hat einen Grundversorger, meist das örtliche Stadtwerk. Wer nie gewechselt hat, neu einzieht oder dessen Lieferant ausfällt, wird automatisch dort beliefert. Das ist bequem und sicher, aber fast immer die teuerste Variante: aktuell 13,39 ct je kWh gegenüber 12,24 ct in günstigen Tarifen mit Preisgarantie.
| Grundversorgung | Sondervertrag | |
|---|---|---|
| Preis | meist am oberen Ende | frei kalkuliert, in der Regel deutlich günstiger |
| Kündigungsfrist | zwei Wochen, jederzeit | nach Vertrag, nach der Erstlaufzeit ein Monat |
| Preisgarantie | keine | üblich zwölf bis 24 Monate |
| Preisänderung | mit sechs Wochen Ankündigung möglich | während der Garantie ausgeschlossen |
| Sinnvoll für | Übergangszeit nach einem Umzug | alle, die dauerhaft weniger zahlen wollen |
Aus der Grundversorgung kommen Sie jederzeit mit zwei Wochen Frist heraus, so steht es in der Gasgrundversorgungsverordnung. Der Wechsel in einen Sondervertrag ist damit der unkomplizierteste Fall überhaupt. Wer an Ihrer Adresse Grundversorger ist und was er verlangt, steht unter Grundversorgung Gas.
Wechsel, Fristen und Sonderkündigungsrecht
Was nach dem Abschluss passiert
Der neue Versorger übernimmt die Formalitäten. Er kündigt beim bisherigen Lieferanten, meldet den Wechsel beim Netzbetreiber an und bestätigt Ihnen den Lieferbeginn. Der technische Lieferantenwechsel selbst dauert seit 2025 nur noch einen Werktag. Planen Sie trotzdem zwei bis drei Wochen Vorlauf ein, damit die Kündigungsfrist des alten Vertrags eingehalten wird. Am Stichtag lesen Sie den Zählerstand ab und melden ihn beiden Versorgern.
Wann Sie besser selbst kündigen
Bei einer Preiserhöhung haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und können zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen, unabhängig von der Laufzeit. In diesem Fall kündigen Sie selbst und schriftlich, mit ausdrücklichem Hinweis auf das Sonderkündigungsrecht, und schließen erst danach den neuen Vertrag. Die reguläre Kündigung durch den neuen Versorger wäre dafür zu langsam. Dasselbe gilt, wenn Ihre normale Kündigungsfrist in den nächsten zwei bis drei Wochen abläuft.
Preiserhöhung im Briefkasten? Versorger verpacken Erhöhungen gern unauffällig, etwa als Anpassung der Konditionen. Prüfen Sie jedes Schreiben Ihres Gasversorgers und vergleichen Sie dann sofort. Sonderkündigungsrecht plus aktueller Marktpreis ist der günstigste Zeitpunkt für einen Wechsel, den es gibt.
Als Mieter wechseln
Bei Gas ist das die häufigste Rückfrage. Entscheidend ist, wer den Vertrag hat. Haben Sie eine eigene Gastherme und einen eigenen Zähler, wechseln Sie selbst und brauchen niemanden zu fragen. Wird das Haus zentral beheizt und läuft das Gas über die Nebenkostenabrechnung, entscheidet der Vermieter über den Versorger. Sie können ihm den Vergleich vorlegen, mehr aber nicht.
Gasverbrauch richtig einschätzen
Der Vergleich ist nur so genau wie der eingegebene Verbrauch. Der echte Wert steht auf der letzten Jahresabrechnung. Vorsicht bei der Einheit: Der Zähler zählt Kubikmeter, abgerechnet wird in Kilowattstunden. Ein Kubikmeter Erdgas entspricht je nach Gasqualität und Höhenlage etwa zehn bis zwölf Kilowattstunden, den genauen Umrechnungsfaktor nennt Ihre Abrechnung. Wer nur den Zählerstand kennt, rechnet grob mit dem Faktor elf.
Ohne Abrechnung hilft die Wohnfläche weiter. Diese Staffel steckt auch hinter der Auswahl im Rechner:
| Wohnfläche | Jahresverbrauch | Kosten in der Grundversorgung |
|---|---|---|
| Wohnung, rund 50 m² | 7.000 kWh | 937 € |
| Wohnung, rund 80 m² | 11.000 kWh | 1.473 € |
| große Wohnung, rund 100 m² | 13.000 kWh | 1.741 € |
| Einfamilienhaus, rund 150 m² | 20.000 kWh | 2.678 € |
| großes Haus, rund 200 m² | 27.000 kWh | 3.615 € |
Umrechnung nach Heizspiegel (co2online), BDEW, rund 133 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. Baujahr, Dämmung, Heizverhalten und Warmwasserbereitung verschieben das im Einzelfall erheblich, deshalb sind die Werte bewusst grob gehalten.
Ökogas im Gaspreisvergleich
Ökogas ist kein geschützter Begriff, und hinter dem Etikett stecken zwei ganz verschiedene Dinge. Entweder enthält der Tarif tatsächlich Biomethan, dann steht ein Prozentsatz dabei, oder er ist ein normaler Erdgastarif mit Klimakompensation über Zertifikate. Beides kann sinnvoll sein, aber es ist nicht dasselbe, und der Preisunterschied ist erheblich.
Deshalb führen wir beide Merkmale getrennt und filtern im Rechner auch getrennt danach. Die zusammengefasste Öko-Kennzeichnung der Schnittstelle übernehmen wir bewusst nicht: Von den Tarifen, die sie als ökologisch führt, enthält die Hälfte null Prozent Biogas. Was das im Einzelnen bedeutet und was die Varianten kosten, steht unter Ökogas.
Gas für Betriebe
Für Unternehmen gelten andere Regeln. Ab 50.000 Kilowattstunden im Jahr rechnen Versorger mit dem Gewerbelastprofil, Preise werden netto verglichen, und ab einer sechsstelligen Jahresmenge bringt ein ausgehandeltes Angebot in der Regel mehr als jeder Onlinevergleich. Die Einordnung dazu steht unter Gewerbegas, die gemessenen Preise unter Gewerbegaspreise.
Häufige Fragen
Was kostet eine Kilowattstunde Gas aktuell?
Günstige Gastarife mit mindestens zwölf Monaten Preisgarantie kosten aktuell im Bundesschnitt 12,24 Cent je Kilowattstunde, gerechnet ohne Bonuszahlungen und einschließlich des anteiligen Grundpreises. Stand ist KW 36/2026, gemessen über 94 repräsentative Postleitzahlen. In der Grundversorgung liegt der Durchschnitt mit 13,39 Cent darüber.
Wie funktioniert ein Gaspreisvergleich?
Sie geben Postleitzahl und Jahresverbrauch in Kilowattstunden ein, beides steht auf Ihrer letzten Gasabrechnung. Der Rechner listet alle Tarife auf, die an Ihrer Adresse lieferbar sind, mit den Jahreskosten. Sortieren Sie nicht allein nach dem Preis des ersten Jahres, sondern achten Sie auf Preisgarantie, Laufzeit und darauf, was der Tarif ohne Bonus kostet.
Welcher Gasanbieter ist der günstigste?
Das hängt an der Postleitzahl. Netzentgelte und regionale Angebote unterscheiden sich erheblich, einen bundesweit günstigsten Gasanbieter gibt es nicht. Verlässlich ist nur der Vergleich für die eigene Adresse. Eine bundesweite Auswertung nach Reichweite und Preis finden Sie unter günstige Gasanbieter.
Wie viel kann ich durch einen Gasanbieterwechsel sparen?
Gemessen an unserer eigenen Erhebung rund 477 Euro im Jahr bei 20.000 Kilowattstunden, wenn Sie aus der Grundversorgung in den günstigsten Tarif wechseln. Darin sind Neukundenboni des ersten Jahres enthalten. Ohne jeden Bonus bleiben rund 231 Euro im Jahr, und dieser Betrag hält auch dauerhaft.
Wann lohnt sich der Wechsel des Gasanbieters?
Fast immer, solange Sie in der Grundversorgung sind. Darüber hinaus nach Ablauf der Preisgarantie Ihres jetzigen Tarifs, bei jeder Preiserhöhung, denn dann haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, und einmal im Jahr als Routine. Der Zeitpunkt im Jahr spielt kaum eine Rolle; entscheidend ist, dass die Kündigungsfrist eingehalten wird.
Ist der Gaspreisvergleich wirklich kostenlos?
Ja. Vergleich und Wechsel kosten Sie nichts. Wir werden vom Versorger vergütet, wenn ein Vertrag zustande kommt. Auf die Reihenfolge der Tarife hat das keinen Einfluss, sortiert wird ausschließlich nach Preis. Wie wir rechnen und woran wir verdienen, legen wir unter Methodik offen.
Muss ich meinen alten Gasvertrag selbst kündigen?
In der Regel nicht, das übernimmt der neue Versorger. Selbst kündigen sollten Sie in zwei Fällen: wenn Ihre Kündigungsfrist unmittelbar bevorsteht, und wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht nach einer Preiserhöhung nutzen. Dann kündigen Sie schriftlich und wählen im Rechner die Angabe, dass bereits gekündigt wurde.
Kann beim Wechsel die Gasversorgung ausfallen?
Nein. Die Versorgung ist gesetzlich abgesichert. Geht beim Wechsel etwas schief, beliefert automatisch der örtliche Grundversorger weiter. Ein Wechsel verändert nur den Vertragspartner und die Rechnung, nicht die Leitung und nicht den Zähler.
Was passiert, wenn mein Gasanbieter insolvent wird?
Sie fallen in die Ersatzversorgung beim örtlichen Grundversorger, die Belieferung läuft ohne Unterbrechung weiter. Die Ersatzversorgung ist allerdings teuer, deshalb sollten Sie danach zügig wieder in einen Sondervertrag wechseln.
Wie viel Gas verbraucht ein Haushalt im Jahr?
Als Referenz rechnen wir mit 20.000 Kilowattstunden, das entspricht einem Einfamilienhaus von rund 150 Quadratmetern. Eine Wohnung mit 50 Quadratmetern liegt bei etwa 7.000, eine mit 100 Quadratmetern bei etwa 13.000 Kilowattstunden. Diese Werte sind Anhaltspunkte; maßgeblich ist Ihre Jahresabrechnung.
Kann ich als Mieter den Gasanbieter wechseln?
Wenn Sie einen eigenen Gasvertrag und einen eigenen Zähler haben, ja, ohne Rückfrage beim Vermieter. Wird das Haus zentral beheizt und über die Nebenkosten abgerechnet, entscheidet der Vermieter über den Versorger. Bei Gas ist dieser zweite Fall deutlich häufiger als bei Strom.
Was ist der Unterschied zwischen Arbeitspreis und Grundpreis?
Der Arbeitspreis wird je verbrauchter Kilowattstunde berechnet, der Grundpreis fällt monatlich unabhängig vom Verbrauch an. Vergleichbar werden Tarife erst über die Jahreskosten, in denen beides steckt. Genau das rechnet der Rechner für Ihren Verbrauch aus.
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Postleitzahl und Verbrauch genügen. Sie sehen sofort, welche Versorger an Ihrer Adresse liefern und was der Wechsel im Jahr bringt.
Im Bundesschnitt sind das derzeit 477 Euro im Jahr gegenüber der Grundversorgung.
Alle Preise sind Endpreise einschließlich Umsatzsteuer für das erste Vertragsjahr. Der Vergleich ist kostenlos und unverbindlich.
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Methodik und Quellen: Die Preise auf dieser Seite stammen aus unserer eigenen täglichen Erhebung mit 6.976 Postleitzahlen, Lastprofil h0, Referenzverbrauch 20.000 Kilowattstunden, alle Werte brutto. Als Vergleichslinie dient der örtliche Grundversorger aus derselben Abfrage, nicht ein geschätzter Mittelwert. Das Gaspreisbarometer ist eine getrennte wöchentliche Messung: Mittel der drei günstigsten Tarife mit Preisgarantie je Postleitzahl über 94 Schlüssel-Postleitzahlen, ausdrücklich ohne Boni, Stand KW 36/2026. Die Umrechnung von Wohnfläche in Kilowattstunden folgt dem Heizspiegel (co2online), BDEW. Tarifpreise ändern sich täglich, verbindlich sind allein die Angaben im Rechner und die Vertragsunterlagen des Versorgers. Stand: 5. September 2026. Mehr dazu unter Methodik und Transparenz und Über uns. Wir finanzieren uns über Vermittlungsprovisionen, die Sortierung folgt allein dem Preis.
