Methodik & Transparenz

Diese Seite beschreibt, woher unsere Gaspreise stammen, wie wir daraus Kennzahlen rechnen, wonach wir sortieren und wie wir Geld verdienen. Wer eine unserer Zahlen nachrechnen will, findet hier die Regeln dazu.

Stand: 5. September 2026

Woher unsere Daten stammen

Grundlage ist eine eigene, laufende Erhebung. Ein Dienst fragt im Minutentakt drei Postleitzahlen ab und legt jedes Ergebnis mit Zeitstempel in unserer Datenbank ab. Ein vollständiger Umlauf über alle erhobenen Postleitzahlen dauert rund zwei Tage, danach beginnt er von vorn. Keine Postleitzahl ist damit älter als zwei Tage.

Abgefragt wird mit einem festen Referenzfall, damit die Werte über Orte und über die Zeit vergleichbar bleiben: 20.000 Kilowattstunden im Jahr, Lastprofil h0, also ein Haushalt mit Gasheizung. Das entspricht dem Referenzverbrauch des BDEW und einem Einfamilienhaus von rund 150 Quadratmetern.

Umfang

KennzahlWertAnmerkung
Postleitzahlen mit Gasnetz8.074von 8.187 insgesamt
Postleitzahlen ohne Gasnetz10nachweislich, nach je drei erfolglosen Abrufen
stillgelegte Postleitzahlen103nach Gemeindefusionen entfallen; die Nachfolger sind erhoben
Orte mit eigener Preisreihe12.963ein Tageswert je Ort
Anbieter mit Stammdaten823Sitz, Eigentümer, Kennzahlen soweit veröffentlicht

Wie aktuell die Daten sind

Jede Ortsseite nennt den Tag ihrer letzten Erhebung. Das Barometer wird wöchentlich fortgeschrieben, die Preisreihen täglich beziehungsweise monatlich. Wo ein Abschnitt drei Datenpunkte braucht, um sinnvoll zu sein – etwa der Preisverlauf –, bleibt er bis dahin leer.

Wie wir Preise und Ersparnis rechnen

Der Effektivpreis eines Tarifs ist Arbeitspreis plus anteiliger Grundpreis:

ct/kWh = Arbeitspreis + (Grundpreis × 12) ÷ Jahresverbrauch × 100

Alle Angaben brutto, also einschließlich Umsatzsteuer, Energiesteuer, Netzentgelt, Konzessionsabgabe und CO2-Preis. Für Gewerbekunden weisen wir zusätzlich netto aus.

Die Ersparnis ist die Differenz zwischen der örtlichen Grundversorgung und dem günstigsten verfügbaren Tarif, beides beim selben Verbrauch und im selben Netzgebiet. Ohne Grundversorgerwert weisen wir keine Ersparnis aus, sondern lassen den Block weg.

12,37 ctGrundversorgung, bundesweiter Durchschnitt je kWh
10,44 ctgünstigster Tarif je kWh, im Mittel
477 €Ersparnis im Jahr bei 20.000 kWh
17,8 %Abstand zwischen Grundversorgung und Bestpreis

Eigene Erhebung, Durchschnitt über 6.976 Postleitzahlen mit vollständigem Datensatz. Stand: 5. September 2026.

Ohne Boni. In diese Kennzahlen fließen Sofort- und Neukundenboni nicht ein. Sie fallen einmalig an, laufen nach einem Jahr aus und würden den Vergleich zugunsten kurzfristiger Angebote verzerren. Im Rechner sehen Sie den Preis mit und ohne Bonus nebeneinander.

Plausibilitätsgrenzen

Damit ein Übertragungsfehler nicht als Marktbewegung erscheint, verwerfen wir Einzelwerte außerhalb eines festen Korridors. Er liegt bei 3,0 bis 60,0 ct/kWh für den Effektivpreis. Der Korridor ist bewusst weit: Er soll Größenordnungsfehler abfangen, nicht echte Preisbewegungen. Zum Vergleich: In den bisher erhobenen Wochen lagen alle gemessenen Einzeltarife zwischen 9,71 und 23,02 ct/kWh, verworfen wurde kein einziger.

Wie wir den Wechsel-Score rechnen

Auf jedem Anbieterprofil steht eine Note von 0 bis 100. Sie ist eine Rechnung, keine Meinung: Jedes Kriterium kommt aus unserer eigenen Erhebung, keines aus einer Einschätzung. Die Note lässt sich mit den folgenden Regeln nachvollziehen.

Provisionen beeinflussen die Note nicht. In den Score fließen ausschließlich die unten genannten Kriterien ein. Weder die Höhe unserer Vermittlungsprovision noch Werbebuchungen noch ein erweitertes Anbieterprofil verändern auch nur einen Punkt. Wir sortieren die Ergebnislisten aus demselben Grund nach Preis und nicht nach Provision.

Die Kriterien und ihre Gewichte

KriteriumStandardVielwechslerWas gemessen wird
Preisniveau3035Wie weit der günstigste Tarif des Anbieters unter der örtlichen Grundversorgung liegt, gemittelt über alle Postleitzahlen. Auf Höhe der Grundversorgung 0 Punkte, die vollen 100 beim Abstand, den die besten bundesweit lieferbaren Anbieter erreichen (derzeit 10,7 Prozent im Standard-Profil, 13,5 Prozent im Vielwechsler-Profil). Gerechnet auf 20.000 kWh. Im Standard-Profil ohne Einmalboni, weil auch die Grundversorgung keine kennt; im Vielwechsler-Profil mit allen Boni des ersten Jahres. Zur Eichung siehe unten.
Kundenzufriedenheit252570 Prozent Sternebewertung, 30 Prozent Wiederwechselquote. Die Sterne werden statistisch zum Marktmittel hin geglättet, damit wenige Bewertungen keinen Ausschlag erzeugen.
Vertragsfairness2020Median der Konditionen. Im Standard-Profil: Laufzeit 25, Kündigungsfrist 25, automatische Verlängerung 20 und Bonus-Schere 30 Prozent. Im Vielwechsler-Profil ohne Bonus-Schere und mit strengeren Stufen: Laufzeit 40, Kündigungsfrist 35, Verlängerung 25 Prozent. Zur Laufzeit siehe unten.
Preisgarantie1510Median der Garantiedauer: ab 24 Monaten 100 Punkte, 12 Monate 75, 6 Monate 45, ohne Garantie 0. Fein justiert nach dem Anteil uneingeschränkter Garantien. Im Vielwechsler-Profil eigene Stufen: ab zwölf Monaten die vollen 100, weil das die geplante Vertragsdauer abdeckt, ohne Garantie 0. Siehe unten.
Ökogas und Vielfalt101060 Prozent Biogas, 15 Prozent Klimakompensation, 25 Prozent Tarifvielfalt. Siehe unten.
Preisstabilität10Wie konstant der Anbieter seine Preise hält, gemessen an unserer eigenen Preisreihe. Zählt nur im Standard-Profil, siehe unten.

Die Gewichte werden über die tatsächlich vorhandenen Teilnoten normiert, nicht über die Spaltensumme. Was passiert, wenn eine Teilnote fehlt, steht weiter unten unter „Wann eine Teilnote fehlt".

Warum die Preisstabilität nur im Standard-Profil zählt. Sie misst, wie ein Anbieter seine Preise über Monate bewegt. Wer alle ein bis zwei Jahre wechselt, ist während seiner gesamten Vertragszeit durch die Preisgarantie geschützt und erlebt diese Bewegungen gar nicht — aus demselben Grund, aus dem in diesem Profil auch die Bonus-Schere nicht zählt. Wer länger bleibt, erlebt sie sehr wohl.

Warum wir gegen die Grundversorgung messen

Bis zum 02.09.2026 verglich die Preisnote den Anbieter mit dem Median aller Anbieter und machte daraus einen Rangplatz. Das hatte zwei Nachteile, die wir offen benennen, weil die Noten sich dadurch verschoben haben.

  • Ein Rangplatz zwingt den Durchschnitt auf 50 und beantwortet die Frage „besser als die anderen", nicht „gut für Sie". Ein Anbieter fünf Prozent unter dem Median bekam 42 Punkte, obwohl er Ihnen Geld spart.
  • Die Vergleichsgruppe entschied über die Note. Weil im Gasmarkt ausgerechnet die großen, teureren Anbieter die meisten Kundenbewertungen haben, landeten die Anbieter unserer Bestenliste im Rangplatz ganz unten.

Jetzt zählt der Abstand zu Ihrer Grundversorgung. Das ist die Alternative, die Sie tatsächlich haben, wenn Sie nie gewechselt sind, und die Zahl lässt sich nachrechnen: Auf Höhe der Grundversorgung gibt es null Punkte. Wer teurer ist als die Grundversorgung, bekommt null.

Wo die vollen 100 Punkte liegen

Bleibt die Frage, welcher Abstand die Bestnote verdient. Bis zum 02.09.2026 standen dafür feste 20 Prozent im Code — der Abstand zwischen Grundversorgung und günstigstem Tarif im Gesamtmarkt. Das war an der falschen Gruppe gemessen: Die 20 Prozent erreichen nur kleine Stadtwerke im eigenen Gebiet, wo sie ihre eigene, teure Grundversorgung unterbieten. Ein bundesweiter Anbieter, bei dem Sie überall bestellen können, kam auf höchstens 56 von 100 Preispunkten und damit auf höchstens 69 als Gesamtnote. Eine Skala, deren obere Hälfte niemand erreicht, misst nichts mehr — und eine Bestenliste, deren Erster 69 Punkte hat, rät vom Wechseln ab, obwohl er im Jahr mehrere hundert Euro spart.

Die Eichung kommt deshalb aus den Daten. Die vollen 100 Punkte bekommt, wer den Abstand erreicht, den die besten bundesweit lieferbaren Anbieter derzeit tatsächlich schaffen: 10,7 Prozent unter der Grundversorgung im Standard-Profil, 13,5 Prozent im Vielwechsler-Profil, das die Boni des ersten Jahres mitrechnet. Die Note beantwortet damit die Frage, auf die es beim Wechseln ankommt: Wie nah kommt dieser Anbieter an das Beste heran, was Sie bundesweit bekommen können?

Damit die Skala nicht an einem einzelnen Angebot hängt, ist die Eichung der Mittelwert der drei besten dieser Anbieter, nicht der eine Bestwert, und sie ist auf einen Korridor zwischen 5 und 20 Prozent begrenzt. Sie wird bei jedem nächtlichen Lauf neu bestimmt und bewegt sich deshalb mit dem Markt. Das ist gewollt: Wenn die Anbieter im Winter enger zusammenrücken, soll eine Note nicht dieselbe bleiben, weil die Zahl im Code alt ist.

Warum Biogas schwerer wiegt als Klimakompensation

Im Markt wird beides unter der Bezeichnung „Ökogas" zusammengefasst. Wir halten es auseinander. Biogas bedeutet einen garantierten Anteil erneuerbaren Gases im Netz. Klimakompensation bedeutet, dass der Anbieter die Emissionen rechnerisch ausgleicht; das gelieferte Gas bleibt Erdgas. Von den als Ökogas geführten Tarifen enthält gut die Hälfte null Prozent Biogas.

Innerhalb des Kriteriums zählt Biogas deshalb mit 60 Prozent, die Kompensation nur mit 15. Beim Biogas zählen zwei Dinge zu gleichen Teilen: wie viele Tarife überhaupt Biogas enthalten und wie hoch der Anteil in diesen Tarifen ist. Ein Anbieter mit einem einzigen Fünf-Prozent-Tarif steht damit nicht so gut da wie einer, dessen Angebot durchgehend hohe Anteile trägt. Die restlichen 25 Prozent prüfen Vielfalt: Gibt es einen Biogastarif, einen Tarif ganz ohne Bonus, und mindestens drei verschiedene Tarife?

Die Tiefe wird gegen 20 Prozent Biogasanteil geeicht, nicht gegen 100. Der mittlere Anteil im Markt liegt bei 5,7 Prozent, Tarife mit 5 bis 15 Prozent sind der Normalfall. Gegen 100 Prozent gerechnet bekam ein Anbieter mit durchgehend zehn Prozent Biogas nur ein Drittel der möglichen Punkte; das war zu streng und ist am 02.09.2026 korrigiert.

Laufzeit: zwei Blickwinkel

Die Laufzeit zählt doppelt, weil eine einzige Zahl hier in die Irre führt. Zu 70 Prozent zählt die Bindung des günstigsten Tarifs, also das, was der Bestpreis kostet. Zu 30 Prozent zählt die kürzeste Laufzeit, die der Anbieter überhaupt anbietet, also die Wahl, die er lässt.

Der Anlass ist ein realer Fall: Manche Anbieter führen zu jedem 24-Monats-Tarif einen 12-Monats-Zwilling und verlangen für die kürzere Bindung einen Aufschlag von einigen Euro im Jahr. Der günstigste Tarif ist dann überall der lange — und die Note behandelte den Anbieter wie einen, der ausschließlich lang bindet. Das ist zu streng: Wer kurz binden will, kann es dort.

Wer nur eine Laufzeitklasse führt, ändert sich dadurch nichts, denn beide Blickwinkel liefern denselben Wert. Von den derzeit bewerteten Anbietern betrifft die Regel 46; für die übrigen 258 bleibt die Note unverändert.

Preisstabilität: das Kriterium ruht noch

Wie verlässlich ein Anbieter seine Preise hält, lässt sich nur an der Zeit ablesen. Wir messen es an unserer eigenen Preisreihe als Schwankungsbreite des günstigsten Tarifs: keine Schwankung ergibt 100 Punkte, zehn Prozent oder mehr null. Gerechnet wird relativ, nicht in Euro, weil ein teurer Anbieter sonst allein wegen seines Niveaus unsteter wirkte.

Erst ab drei Monatswerten. Unsere Preishistorie sammelt seit dem 23. August 2026. Solange keine drei Monatspunkte vorliegen, bleibt dieses Kriterium ohne Teilnote und sein Gewicht verteilt sich auf die übrigen. Es schaltet sich im Oktober 2026 von selbst zu. Wir zeigen lieber ein ruhendes Kriterium als eine Zahl aus dünner Basis.

Preisgarantie: für Vielwechsler eigene Stufen

Im Vielwechsler-Profil galt die Preisgarantie lange als nachrangig, mit einem Gewicht von fünf Prozent. Die Begründung — zwölf Monate Garantie decken die geplante Vertragsdauer ohnehin ab — stimmt für den Unterschied zwischen zwölf und vierundzwanzig Monaten. Für den Unterschied zwischen einer Garantie und gar keiner stimmt sie nicht: Ohne Garantie kann der Preis schon im dritten Monat steigen, und genau der Preisvorteil, für den dieses Profil 35 Punkte vergibt, ist dann weg.

Seit dem 02.09.2026 ist die Stufenleiter deshalb oben flach und unten steil: ab zwölf Monaten die vollen Punkte, ohne Garantie null. Das Gewicht steigt von fünf auf zehn Prozent, zu Lasten der Preisnote. Es ist dasselbe Risiko, nur an der richtigen Stelle verbucht.

Wann eine Teilnote fehlt

  • Kundenzufriedenheit: erst ab zehn Bewertungen. Darunter wäre der Wert nicht belastbar. Bewertungen, die älter als 90 Tage sind, zählen nicht. An die Stelle der fehlenden Teilnote tritt der Marktdurchschnitt, derzeit 78,1 von 100 Punkten.
  • Preisstabilität: erst ab drei Monatswerten, siehe oben.
  • Der Anbieter insgesamt: bewertet wird nur, wer in mindestens zehn Postleitzahlen einen vergleichbaren Tarif führt und für den Konditionsdaten vorliegen. Ohne das erscheint gar keine Note statt einer schlecht begründeten.

Eine fehlende Teilnote wirkt weder nach oben noch nach unten. Bei der Kundenzufriedenheit setzen wir dafür den Marktdurchschnitt ein: Ein Anbieter ohne Bewertungen steht damit genau dort, wo er mit durchschnittlichen Bewertungen stünde. Das Gewicht einfach wegfallen zu lassen, wäre nicht neutral gewesen, sondern hätte die übrigen Stärken verstärkt — ein Anbieter mit sehr gutem Preis und ohne Bewertungen wäre allein durch das Fehlen der Daten nach oben gerutscht. Genau das haben wir am 02.09.2026 abgestellt.

Bei der Preisstabilität geht das noch nicht: Solange kein einziger Anbieter drei Monatswerte hat, gibt es auch keinen Marktdurchschnitt, den man einsetzen könnte. Dieses Kriterium ruht deshalb vollständig, sein Gewicht verteilt sich auf die übrigen — für alle Anbieter gleich, also ebenfalls ohne Verzerrung zwischen ihnen. Welche Teilnoten in eine Note eingeflossen sind, steht auf jedem Anbieterprofil einzeln neben den Balken.

Wer in die Bestenlisten kommt

Eine Note bekommt jeder Anbieter, der die Datenschwellen oben erfüllt, und sie steht auf seinem Profil. In die Bestenlisten — die Ranglisten auf „Die besten Gasanbieter" — nehmen wir nur auf, wer mindestens drei Viertel aller von uns erhobenen Postleitzahlen beliefert, derzeit 6.064 Postleitzahlen.

Der Grund ist kein statistischer, sondern ein praktischer: Unter den bestbewerteten Anbietern sind regelmäßig Stadtwerke, die in zehn oder zwanzig Postleitzahlen liefern und dort ihren örtlichen Grundversorger deutlich unterbieten. Ihre Note ist verdient, aber eine bundesweite Empfehlungsliste, in der zwölf von fünfzehn Einträgen für Sie gar nicht bestellbar sind, hilft niemandem. Auf den Orts- und Anbieterseiten sehen Sie diese Anbieter selbstverständlich weiterhin, mit derselben Note.

Zwei Profile

Dieselben Daten ergeben zwei Noten, weil zwei Menschen unterschiedliche Dinge brauchen. „Ich wechsle selten" rechnet Preise ohne Boni und bestraft die Bonus-Schere, also den Preissprung ins zweite Jahr. „Ich wechsle alle ein bis zwei Jahre" rechnet die Jahr-1-Kosten mit allen Boni, gewichtet den Preis höher und die Vertragsfairness strenger. Wer jährlich wechselt, zahlt das teure zweite Jahr nie.

Wie wir sortieren

Voreingestellt ist die Sortierung nach Gesamtkosten im ersten Jahr, aufsteigend. Sie können auf den Durchschnittspreis über die Vertragslaufzeit umstellen, der einmalige Boni herausrechnet. Filter für Preisgarantie, Laufzeit, Biogasanteil und Klimakompensation greifen vor der Sortierung.

Was die Reihenfolge nicht beeinflusst: Provisionshöhe, Werbebuchungen und das erweiterte Anbieterprofil.

Wie wir Geld verdienen

Kommt über einen Klick von unserer Seite ein Vertrag zustande, erhalten wir vom Vermittlungspartner eine Provision. Sie ist je Anbieter unterschiedlich hoch. Genau deshalb sortieren wir nicht danach – eine provisionsgetriebene Reihenfolge wäre unsere Empfehlung wert, aber nicht Ihre Zeit.

Für Betriebe ab 1,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr führt der Weg nicht über den Onlinevergleich, sondern über ein individuelles Angebot unseres Fachpartners. Auch dort entsteht die Vergütung erst mit einem Abschluss. Die Datenweitergabe ist gesondert beschrieben unter Datenweitergabe an Wattline.

Worauf Sie beim Tarif achten sollten

  • Preisgarantie und Laufzeit gehören zusammen. Eine Garantie, die kürzer ist als die Vertragslaufzeit, schützt nur den ersten Teil. Wir weisen beide Werte getrennt aus.
  • Eingeschränkte Preisgarantien nehmen Steuern, Abgaben und Netzentgelte aus. Steigt dort etwas, steigt Ihr Preis trotz Garantie.
  • Boni sind einmalig. Im zweiten Jahr zählt der Arbeitspreis.
  • Biogasanteil ist keine Norm. Wir weisen den vom Anbieter angegebenen Anteil aus und kennzeichnen klimakompensierte Tarife getrennt – Kompensation ist etwas anderes als Biogas im Netz.

Häufige Fragen

Rechnen Sie mit oder ohne Bonus?

Unsere Kennzahlen rechnen ohne Boni. Im Rechner sehen Sie beide Werte: die Gesamtkosten im ersten Jahr einschließlich aller Boni und den Durchschnitt über die Laufzeit, der die Einmaleffekte herausrechnet.

Warum weicht Ihr Preis von dem des Anbieters ab?

Wir rechnen auf einen festen Referenzverbrauch von 20.000 kWh und auf das Netzgebiet Ihrer Postleitzahl. Weicht Ihr tatsächlicher Verbrauch davon ab, verschiebt sich vor allem der Anteil des Grundpreises.

Wie oft werden die Preise aktualisiert?

Fortlaufend. Ein vollständiger Umlauf über alle erhobenen Postleitzahlen dauert rund zwei Tage. Jede Ortsseite nennt den Tag ihrer letzten Erhebung.

Bezahlen Anbieter für eine bessere Platzierung?

Nein. Die Reihenfolge entsteht ausschließlich aus Preis und den von Ihnen gesetzten Filtern. Ein erweitertes Anbieterprofil ändert die Position nicht.