Gaspreise ab 2028: Neue Grüngasquote könnte Heizen verteuern

Von Ron Boschert · 5. November 2026 · Lesezeit ca. 2 Min. · aktualisiert am 28. Oktober 2026

Für Haushalte mit Gasheizung könnte ab 2028 ein neuer Kostenfaktor hinzukommen. Die Bundesregierung plant eine Grüngasquote, durch die Gaslieferanten schrittweise mehr klimafreundliche Gase einsetzen sollen.

Die Energiewirtschaft fordert bereits, mögliche Mehrkosten auch bei bestehenden Gasverträgen berücksichtigen zu dürfen. Ob das künftig erlaubt sein wird, ist noch offen. Ein entsprechendes Gesetz wurde bislang nicht beschlossen.

Was sich für Gaskunden ändern könnte

Mit der geplanten Quote soll der Anteil klimafreundlicher Gase wie Biomethan schrittweise steigen. Die Verpflichtung würde bei den Gaslieferanten liegen. Verbraucher müssten selbst keine besonderen Gasmengen einkaufen.

Allerdings könnten für die Unternehmen höhere Beschaffungskosten entstehen. Ob diese an Haushalte weitergegeben werden dürfen und wie stark sich das auf die Gasrechnung auswirken würde, ist noch nicht geklärt.

Steigen die Heizkosten schon 2028?

Eine konkrete Preiserhöhung lässt sich aus den bisherigen Plänen nicht ableiten. Dafür fehlen noch verbindliche Regeln zur Höhe der Quote und zur Kostenverteilung. Für Haushalte mit Gasheizung bleibt die Entwicklung dennoch wichtig. Neben den Netzentgelten und den Einkaufspreisen könnte künftig auch die Grüngasquote den Gaspreis beeinflussen.

Wer einen neuen Vertrag abschließt, sollte deshalb auf die Bedingungen der Preisgarantie achten. Aktuelle Angebote lassen sich über unseren kostenlosen und unverbindlichen Gasrechner vergleichen.